Willkommen

Die Schweizer Komponistin Daniela Achermann bewegt sich in ihrem Schaffen im Dialog zwischen transparenten Strukturen und fliessenden Klangfarben. Ihr Werk verbindet eine kraftvolle Intensität mit der Suche nach Verbindung, Stille und Raum. Ihre Partituren sind Entwürfe für akustische Zufluchtsorte – getragen von einer grossen Nähe zur Natur und dem Erforschen ihrer lebendigen Form.

Klangspaziergang

Danse de percussions (Anfang)

für Klavier, Akkordeon und Perkussion
Ensemble SARGO

Tides (Anfang)

für Ensemble
Ensemble Montaigne, Andreas Brenner, Leitung

Jeu de couleurs (Anfang)

für Kammerorchester
Junges Kammerorchester inTakt, Andreas Brenner, Leitung

Ride (Schluss)

für Orchester
Orchestre de la Suisse Romande, Philippe Béran, Leitung

Himmels­läufer

aus «Dreizehn Szenen nach Tiergedichten von Franz Hohler»
für Orgel
Daniela Achermann, Orgel

Werke

I. Orchester & grosses Ensemble

Au milieu für acht Stimmen und zwei französische Naturhörner (2025)

Tides für Ensemble (2024)

Ride für Orchester (2018)

Jeu de couleurs für Kammerorchester (2015)

Delusion Kurzoper (2012–2013)

II. Kammermusik

Vier Gesualdo-Bruchstücke für Saxophonquartett SATB (2021)

Vier Resonanzen auf nordindische Melodien für Violine und Klavier (2020)

Drei Dialoge für zwei Orgeln (2020)

Sept étoiles filantes für Violine, Klavier und Streichquartett (2017)

Fleurs de l'ombre für Flöte, Saxophon, Violine, Violoncello, Klavier und Perkussion (2016)

Danse de percussions für Klavier, Akkordeon und Perkussion (2015)

«Seit ich ihn gesehen …» Szene für Mezzosopran und Klavier (2013)

Nr. 1 für Blechbläserquintett (2013)

Sechs Skizzen für Panflöte, Klarinette und Gitarre (2013)

III. Soloinstrumente

Eisblumen Acht Splitter für Klarinette in B (2020)

Intro und Capriccio für Orgel (2020)

Flirren für Orgel (2019)

Dreizehn Szenen nach Tiergedichten von Franz Hohler für Orgel (2019)

Echo vom Gemsläckitossä für Orgel (2017)

Les hôtes des ondes für Orgel (2016)

Brise d'air für Orgel (2014)

Klavierstudien (2009-2011)

Nun trägt der Abendwind Choralvorspiel für Orgel (2010)

Neun ungarische Miniaturen für Klavier (2009)

IV. Arrangements

Bruyères aus Préludes II von Claude Debussy

Dolcissima mia vita aus dem 5. Buch der Madrigale von Carlo Gesualdo

La Captive op. 12 von Hector Berlioz

Phidylé von Henri Duparc

Aktuell

Im neuen Klanggewand

Stadtkirche Sursee

Sonntag, 29. November 2026, 10:30 Uhr

Nicoleta Paraschivescu, Orgel
Daniela Achermann, Truhenorgel

Weihnachtskonzert

Stadtkirche Sursee

Stephanstag, 26. Dezember 2026, 17:00 Uhr

Aliza Vicente, Violine
Rahel Wittling, Violine
Lukas Hamberger, Viola
Johannes Kofler, Violoncello
Dina Kehl, Violone/Viola da Gamba
Stephanie Schacht, Traverso
Olga Marulanda, Oboe
Martin Roos, Horn
Patrik Gasser, Horn
Thomas Ragossnig, Cembalo
Daniela Achermann, Cembalo

Surseer Orgeltage: Orgelworkshop

Stadtkirche Sursee

Samstag, 13. März 2027, 13:30-16:30 Uhr

Surseer Orgeltage: Musikmärchen

Stadtkirche Sursee

Samstag, 13. März 2027, 17:00 Uhr

Jolanda Steiner, Erzählerin
Maria Rösti, Querflöte
Daniela Maranta, Orgel
Andreas Wüest, Orgel
Daniela Achermann, Orgel

Biografie

Daniela Achermann

Daniela Achermann ist eine Schweizer Komponistin, Organistin und Pianistin. Aufgewachsen in Neuseeland und ausgebildet in Basel, Luzern und San Rafael (USA), gründet ihr Schaffen auf einem vielseitigen musikalischen Erfahrungshorizont.

Nach Diplomen in Klavier und Orgel studierte Daniela Achermann Komposition bei Dieter Ammann. Weitere Impulse erhielt sie in Kompositionskursen bei Wolfgang Rihm und Isabel Mundry sowie im Studium der Musikwissenschaft an der Universität Basel.

Geprägt wurde sie zudem durch eine langjährige Auseinandersetzung mit der klassischen nordindischen Musik bei Ali Akbar Khan und Ken Zuckerman am Ali Akbar College of Music, wo sie auch Sarod unterrichtete. In den vergangenen Jahren beschäftigte sie sich verstärkt mit der Alten Musik am Cembalo.

Ihre Werke gelangten unter anderem durch das Theater Luzern, das Lucerne Chamber Orchestra und das Ensemble Montaigne zur Aufführung. 2018 realisierte das Orchestre de la Suisse Romande eine Aufnahme ihres Orchesterwerks Ride. Sie ist Preisträgerin des Alois-Koch-Preises (2013) und erhielt 2020 den 1. Preis beim Harald-Genzmer-Kompositionswettbewerb in München.

Derzeit ist Daniela Achermann Hauptorganistin an der Stadtkirche St. Georg, Sursee, Leiterin der Konzertreihe «Klangraum Sursee» und Initiantin und Mitbegründerin der «Orgelschule Sursee.»

Kontakt

Daniela Achermann
E-Mail

Sursee, Schweiz